Was ist Elektrosmog?

Wie sieht das Produkthaftungsgesetz bei Schäden durch Handystrahlen aus ?
 
Die Versicherer fürchten die Mobilfunk Risiken und versichern deshalb nur noch direkt verursachte Schäden durch Handymasten (Wenn dieser auf ein Haus oder Auto stürzt).
 
Die Süddeutsche Zeitung berichtet bereits in ihrer Ausgabe vom 28. Januar 2004 berichtet, „große Unternehmen der Versicherungsbranche (Allianz, HDI) würden Handys wegen ihrer elektromagnetischen Strahlung als unkalkulierbares Risiko einstufen".
 
Die Wiener Städtische hat bereits 1996 die Produkthaftungsversicherung gegen Schäden durch Handystrahlen abgelehnt. Begründung: Das Risiko sei nicht im geringsten abschätzbar.
 
Die Versicherungen weigern sich in zunehmendem Maße, Hersteller von Handys oder Netzbetreiber gegen Schadenersatzklagen im Rahmen der Betriebshaftpflicht zu versichern.
 
Gemäß BGB fällt letztlich die Haftung auf den Eigentümer des Grundstücks zurück, von dem die Schädigung ausging!!!
Und wie Fälle in der Schweiz, Deutschland und den USA zeigen, sind Schäden durch Elektrosmog bereits nachweisbar und auch einklagbar.

Auch in Österreich
hat Wulf Dietrich Rose eine oberstgerichtliche Entscheidung gegen Max Mobil (jetzt T-Mobile) erwirkt.
 


Was kann man gegen Elektrosmog tun?

Das wichtigste, keine Panik! Angst ist ein schlechter Ratgeber.
Überlegen, wie kann man sich einfach und bestmöglich schützen und trotzdem die Vorteile dieser Energie nutzen!

Hier einige Tipps:
Bereits beim Hausbau so planen, das keine Stromleitungen im Umkreis von 2 bis 3m um die Schlafstätte verlegt werden (weder in der Wand, noch in der Decke oder im Boden).
 
Zählerkasten möglichst weit weg, mindestens 3 m (z. B. Stiegenhaus, im Keller oder Vorraum) von bewohnten Räumen entfernt einbauen. Ein Zählerkasten ist aufgrund seiner Tiefe leider nicht für die Außenmauer geeignet.
 
Wenn notwendig, Wände und Decken mit leitfähigem Material abschirmen, erden und dadurch ableiten (Anstriche oder spezielle Tapeten).
 
Elektrische Geräte in Schlafräumen oder Räumen, wo man sich viel aufhält, so weit wie möglich reduzieren. Vor allem neben den Betten keine Netzteile (von Handys, Radiowecker usw.) anstecken und betreiben. Besonders Niederspannungsbeleuchtung (Spots mit Trafos) sollen aufgrund des starken Magnetfeldes in den Trafos (auch, wenn sie nicht eingeschaltet sind) nicht in Schlafräumen (z. B. darunter oder darüber liegende Räume) verwendet werden.
 
Gleichstrom- E-Herde und E-Lampen verwenden (werden immer mehr angeboten). Diese reduzieren die Belastung enorm. Allerdings verursachen die herkömmlichen Brückengleichrichter ebenfalls problematische magnetische Streufelder und sollten nicht in Schlafzimmern eingesetzt werden.
(Siehe auch Raum & Zeit Nr. 154.)
Vor allem Induktionsherde erzeugen ein sehr starkes Magnetfeld!
 
In Nebenräumen an der Bettseite keine Stromleisten und Elektrogeräte betreiben.
 
Sehr gut wirken auch
Netzfreischaltungen, vor allem in Schlafräumen, aber auch in allen Nebenräumen. Vorsicht, funktioniert nicht, wenn Standbygeräte permanent Strom benötigen.  Den Schlafplatz wirklich spannungsfrei gestalten (Gilt auch für geobiologische Störfelder).
 
Bei
hochfrequenten Elektrosmog wie Handystrahlen, Schnurlostelefonen, W-Lan usw. möglichst wenig nutzen.
 
Schnurlostelefone möglichst nicht verwenden (vor allem in der Nacht vom Netz nehmen). Die Basisstation sendet meist ständig (wie ein kleiner Handymast) und strahlt rund um die Uhr. Bei Handys, vor allem im Auto, Freisprecheinrichtungen verwenden. Aufgrund von Bleiverglasung und Metallhülle wird im Auto die Strahlung mindestens um 15-20 Dezibel = um das 6 bis 10fache  erhöht. Wird eine Außenantenne verwendet, dann wird die Strahlungsintensität mindestens um 30 - 40 Dezibel reduziert (6 Dezibel = Halbierung der Strahlung).
 
Man kann auch an der
Haus-Außenwand eine Handyantenne verwenden und das Handy anschließen. (Mauern schützen 15 - 20 Dezibel). Hier gilt das gleiche wie bei Autos. Natürlich hat das nur einen  Sinn, wenn man Handys mit Antennenanschluss betreibt und die Antenne auch anschließt.
 
Sind Handymast/en in der Nähe von Wohnungen und Häusern, kann man die
Häuser /Wohnungen abschirmen (Unterputz oder in Tapetenform. Achtung dann können Handystrahlen auch nicht hinaus).
 
Es gibt auch wirkungsvolle
Schutzmaßnahmen für die Betten.

Energiesparlampen meiden. Obwohl diese in Betreib wesentlich weniger Energie verbrauchen, sind sie in der Produktion wesentlich Energieaufwändiger  als normale Lampen. Zusätzlich sind viele giftige Stoffe , z.B. Quecksilber  mitverarbeitet. Somit sind sie als Sondermüll zu entsorgen. Zusätzlich ist zu beachten, dass dieses Licht nicht der normalen Lampe entspricht und sich für die Augen negativ auswirken, Kopfschmerzen erzeugen können usw.

Strom sorgsam nutzen, überlegen, muss immer alle auf Standby laufen?
Geräte kaufen, welche einen Ausschaltknopf haben.
 
Es empfiehlt sich immer, eine
entsprechende Beratung und Ausmessung durch einen Radiästheten oder geobiologischen Berater, aber auch z. B. durch das Haus der Baubiologie, durchführen zu lassen.
 

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